Keine Angst!

Man findet sich im schönsten Proberaum der Stadt, mehr als nur zufällig, doch soll man tatsächlich zu dritt bleiben? Das geht doch gar nicht, wenn man eigentlich immer und chronisch zu viel will, oder? Stimmt! sagt man zunächst, bald dann: geht ja doch. Also Gitarre/Gesang, Synthesizer/Bass und Schlagzeug, aber bloß kein Raum für Leerstellen. Mehr ist mehr ist mehr. Beissende Gitarre stürmt und drängelt vorbei am Synthesizer zum Platz an der Sonne. Die stilistische Verortung ist wie immer schwierig: Harmonielastige Songs, treibende Grundstimmung, meistens hektisch, manchmal kurz entspannt, und immer irgendwie aufgekratzt. Disco mit Panikattacke. Letztendlich gerade noch Rockmusik. Der Soundtrack zur befindlichkeitsfixierten Quarterlife Crisis.